BAUWEISE DER TRAGFLÄCHEN: Die zum Modell gehörigen Tragflächen weisen im Aufbau folgende Gemeinsamkeiten auf: 1. Beplankung mit 1.2 mm starkem Abachi oder auch mit Balsa 1,5mm ) 2. Diagonal verlegtes Glasgewebe ca. 80 g/qm durchgehend an Ober- u. Unterseite zur Aufnahme der Torsionskräfte 3. Stummelholmstege an den Flügelwurzeln ca. 270 mm lang 4. Konische Carbonfasereinlage vom Wurzelbereich ausgehend (ca. 120/40 x 1200 mm) an Ober-und. Unterseite als Holmgurte 5. Glasgewebestreifen an den Flügelhinterkanten über ganze Spannweite reichend. 6. Flächen im Rumpfbereich schräg zugeschnitten, (paßgenau zum Rumpf) 7. Nasenleisten verschliffen 8. Fertig eingebaute Aufnahmen des Flächenverbindungsstabs 9. Kabelschächte für Servokabel (Querruder- und Klappenservos) und Ausfräsung für Bremsklappen |
PRODUKTINFORMATION MFT-350 carisma Mehr als nur ein Segeflugmodell Die MFT 350 wurde vor einigen Jahren als Hochleistungssegelflugmodell von Ing. Bernhard Rögner und Rudolf Trogbacher entwickelt. Das Konzept bei der Konstruktion war die Schaffung eines Seglers, der aerodynamischen Erfordernissen gerecht wird und trotzdem einem echten Segelflugzeug ähnlich sieht. Besonderes Augenmerk wurde daher auf ausreichend große Flügeltiefen und genügend Leitwerksfläche zur erforderlichen Längsstabilität gelegt. In der Version MFT-350 DT sind diese Kriterien erfüllt. Zudem wurde bei der Gestaltung des Rumpfes durch den Verzicht auf Anformung eines Flügelübergangs die Möglichkeit geschaffen, unterschiedlichste Tragflügel anzubauen, also den gleichen Rumpf für verschiedene Modelle zu verwenden. |
Steuerung:
Höhenruder,
Seitenruder, Querruder, Klappen,Schleppkupplung,
optional Einziehfahrwerk Elektro Antrieb: Da der Rumpf des Models im Nasenbereich einen runden Querschnitt aufweist, ist der Einbau eines E-Antriebs sehr leicht möglich. Die Rumpfkontur bleibt bei der Verwendung eines passenden Spinners erhalten. Für den Antrieb sind 14 bis 24 Zellen in Verbindung mit leistungsfähigen Motoren geeignet. |
BAUWEISE DES RUMPFS: Der weiß eingefärbte Rumpf wird ausschließlich mit luftfahrtzugelassenem Epoxydharz (L20), aus 2/3- lagigem Glaslaminat gebaut ; in den Kanten der Kabinenausnehmung ist er mit Carbonfaserrovings verstärkt. Die Ausnehmung für die Kabinenhaube ist als Nut- Federverbindung ausgeführt, sodass ein passgenauer Sitz der Haube erreicht wird. Im Bereich des Flügelanschlusses weist der Rumpf eine ebene Fläche auf, die es ermöglicht verschiedene Flügel anzubauen. Im Rumpf sind bereits das Aufnahmerohr für den Flächenverbinder (Kohlestab rechteckig) und die Aufnahme für die Aretierungsstifte eingebaut. |
BAUWEISE DER LEITWERKE: Höhenleitwerk und Seitenruder bestehen aus mit 1 mm starkem Balsa beplankten Styroporkernen, entsprechenden Verstärkungen aus Glasgewebe und Gewebebandverstärkungen an den Hinterkanten. |
BAUWEISE HAUBE & INNENAUSSTATTUNG: Haubenrahmen: Zweilagiges GFK- Laminat mit Rovingverstärkung in den Kanten, eingefärbt (standard schwarz); Ausführung mit Nut. Haubenglas: Tiefziehteil aus transparenter, glasklarer Polyesterfolie Instrumentenbrett: GFK-Laminat mit angegossenen Instrumenten, standard schwarz Instrumentenpilz: GFK- Laminat , 2- lagig zur Aufnahme des Instrumentenbretts Sitzmulde: 2- lagiges GFK-Laminat, standard grau |

